Geb. 1932, 1951 Abitur, anschließend Praktikum in der holzverarbeitenden Industrie, von 1952 - 1956/57 Studium an der Staatl. Akademie der bild. Künste, Stuttgart. Studienabschluss. Von 1959 an freischaffende Künstlerin. Reisen. Seit 1963 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
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Einzelausstellungen (Auswahl):
| 1990 | Galerie im Amtsgericht, Stuttgart Bad Cannstatt |
| 1991 | Kunst für Güglingen ( Bürgerstiftung ) im Rathaus |
| 1991 | Kunstverein Kirchheim " Vorwiegend Blau |
| 1992 | Städtische Galerie Plochingen |
| 1997 | Galerie Karin Gundel/Layer, Freiberg/Neckar |
| 1999 | Städtische Galerie Ruit, Ruit/Ostfildern, zum Thema "Stadt" |
| 2000 | Martin Greif Haus, Speyer / Rh, Webergasse 1, fortlaufend wechselnd |
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl): |
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| 1988/1993 | Kunstverein Stuttgart und Kunstverein Heidelberg,Künstlerbund Baden-Württemberg, |
1992 |
Alpirsbacher Galerie "Scenen aus dem Laborinth" |
1993 |
Galerie unterm Turm Stuttgart "Vor Ort", Vbkw |
| 1994 | Kunstverein Germersheim, Kultursommer Rheinland-Pfalz, "Außerhalb des Rahmens" |
1995/1999 |
Städt. Galerie Rastatt, Sammlung Günther Westermann |
1996 |
Kunsthalle Barmern, Bundes-Gedok |
1996 |
Galerie unterm Turm, Stuttgart "Eine andere Bibliothek", Gedok |
1997 |
Städt. Galerie Tuttlingen "Im Quadrat" |
1996 |
Kunsthalle Barmern, Bundes-Gedok |
1997 |
Städt. Galerie Tuttlingen "Im Quadrat" |
1998 |
Galerie im Heppächer, Esslingen/Neckar "Mixed Media" |
1999 |
Kunstverein Germersheim Zeughaus, Künstlerjahrgänge vor 1940,BBK Rheinland/Pfalz |
1999 |
Frankenthal/Pfalz, Ausstellungsbeteiligung anlässlich des Perron-Kunstpreises |
2001 |
Geno Haus, Stuttgart, 10 Jahre Künstlerinnen im Turm |
| 2003 | Städt. Galerie Sindelfingen, Neue Sindelfinger Gruppe |
Textstellen zu den Arbeiten von Ursula Laquay-Ihm:
aus dem Text von REINHARD DÖHL zu Zeichnungen und maTerialbildern, 1986
"... Dieses <weder-noch>, dieses Spannungsfeld zwischen Technik und Natur, scheinbar naiver Malerei und pittura metafisica weist - positiv gewendet - die Zeichnungen, Materialbilder und Objektkästen Ursula Laquay-IHMs zunehmend als eine Kunst zwischen den gängigen Stilen und Tendenzen, als eine Kunst des Dazwischen, der Zwischenräume aus, als einen sehr privaten und subjektiven Reflex auf Bedrängendes und Bedrohliches ..."
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aus dem Text von Hans Belting:
"DIE WEGE DER SCHWALBEN", 1991
"... die Malerin, die einmal Innen-Architektur studiert hat, schlägt seit langem einen sehr persönlichen Weg zu diesem großen Thema ein. Sie versteht Formen als Funktionen ganz im Sinne der strengen Devise, dass <die Form der Funktion folgt>, wie es in der Ära le Corbusiers hieß. Deshalb erfindet sie auch keine Motive, sondern sucht sie im Lebensraum des Menschen überall dort, wo Gestaltung eine Funktion hat oder haben sollte ..."
"... Die so genannte <Objektkunst> war in den 80 er Jahren der Ausbruch aus den zu eng gewordenen Grenzen des Gemäldes ..."
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aus dem Text von GABRIELE HOFFMANN
" vorwiegend Blau", 1991
"... Es wird viel mehr in metaphorischer Umschreibung den ursächlichen Verknüpfungen nachgegangen ... Der geordneten Welt im Kasten liegt vielleicht eine konkrete Utopie zugrunde: das Überleben der Natur und des Menschen mit Hilfe einer der Natur des Menschen angemessenen Technik. ..."
TEXTSTELLEN zu den Zeichnungen und Objekten von Ursula Laquay-IHM:
Aus dem Text von SABINE LEUTHEUSSER-HOLZ, 1999
"... Betrachten Sie die Gartenzeichnungen; so stellen Sie fest, dass die Künstlerin zwar den Verlust der natürlichen Umwelt bedauert, selbst aber dem Reiz, der technischen Form erliegt. Beim Studium barocker Gartenpläne faszinierte sie die nach strengem Schema geformte und geordnete Natur ..."
"... Dort, wo ihr das gemalte Bild mit seiner geschlossenen Ästhetik nicht mehr ausreicht, wendet sich Ursula Laquay-IHM der offenen Form von Materialbildern und Objekten zu ... Unter durchsichtigen Hauben - ein ironisches Zitat der Bausparkassen-Häuschen, die wir aus der Werbung kennen - werden blockartige, mehr oder weniger hermetische Hauskuben geborgen. ..."